Glas, Keramik, Marmor, Ton: Mosaikfliesen verlegen

Im antiken Griechenland wie im römischen Reich etablierte sich das Mosaik als Maltechnik, heute dient das industriell hergestellte Mosaik als Wandschmuck, vornehmlich im Badezimmer. Entweder aus Glas, Keramik, Marmor oder Ton – wie der Überschrift zu entnehmen. Von der Form erinnert die Mosaikfliese zumeist an Sterne oder Perlen. Nicht zuletzt durch das Spiel mit dem Tageslicht entfaltet das Mosaik eine besondere Wirkung.

Allerdings findet sich in der Überschrift bereits ein kleiner Fehler: Das deutsche Normungsinstitut unterscheidet für gewöhnlich zwischen Mosaik und Fliesen. Alles unter 10 Zentimeter Länge gilt als Mosaik, alles darüber als Fliesen. Umgekehrt trennt der Verbraucher aber weniger scharf, daher sprechen wir im Folgenden auch weiterhin über die Mosaikfliese statt nur über das Mosaik. Jedoch stellt sich beim Mosaik eine ganz andere Frage: Wie viel Zeit muss der Handwerker einplanen?

Schließlich besteht das Mosaikmuster aus zahlreichen kleinen Steinchen, die alle einzeln angebracht werden müssen. Oder haben moderne Fliesenleger an dieser Stelle ein paar Tricks in petto?

Handwerker-Tipp: Von der Quadratur des Mosaiksteins

Vorab montiert auf Papier oder Netz, lassen sich Mosaikfliesen in Quadratform verlegen – dies spart einiges an Zeit. Zumeist entpuppt sich die Badezimmer-Wand als Spielverderber, am Ende bleiben wenig quadratische Rechtecke übrig. Auch an dieser Stelle kennt der Handwerker einen Trick und behilft sich der technischen Errungenschaft Schere. Passgenau geschnitten ergibt sich ein perfektes Mosaikmuster.

Übrigens stellt sich die Frage nach Papier oder Netz nicht – beide Varianten lassen sich in der Regel ähnlich leicht verlegen. Allenfalls der eigene Geschmack und der Preis entscheiden über den Kauf. Anders beim Mosaik selbst – hier spielt wiederum das Aussehen eine wichtige Rolle. Das Sortiment mancher Hersteller weist sogar Goldmosaik auf, als wesentlich preiswerter erweist sich Naturstein oder Glas.

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